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Marienbad (Marianske Lazne) - Tschechien

Tschechien Info über die Stadt

Lage der Kurortes
Bäderdreieck Westböhmen
Die Stadt Marienbad befindet sich in der herrlichen Umgebung des Kaiserwaldes. Sie verfügt über rund 40 Mineralwasserquellen, zahlreiche Wanderwege und sehr gute Luft. Die Gemütlichkeit der Stadt versetzt den Besucher in die Zeit der Jahrhundertwende zurück.
Auch im Winter bietet Marienbad Möglichkeiten für sportliche Betätigung: Hier gibt es ein Skiareal mit einer Seilbahn und 2 modernen Skiliften, die täglich von 9.00 bis 16.00 Uhr in Betrieb sind und abends von 18.00 bis 21.00 Uhr. Es gibt eine Skibar, Skiverleih und Skiservice, Parkplätze, WC, einen täglichen Skibus von und nach Marienbad. Die Länge der Skipisten beträgt 1450 m.
Geschichte des Kurortes
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Die Mineralquellen Marienbades wurden zwar schon im Mittelalter von den Mönchen des Klosters Tepla genutzt, die Kurtradition der Stadt begann aber erst Anfang des 19. Jahrhunderts. Die ersten Badehäuser wurden im Auftrag vom Stiftsarzt Dr. Josef Nehr errichtet. Im Jahre 1808 verlieh der Abt von Tepl dem immer wichtiger werdenden Ort den Namen Marienbad. Der Name stammt von einer Quelle, an der sich ein von Gästen aufgestelltes Marienbild befand. Heute zählt die Stadt Marienbad ca. 15.000 Einwohner.
Architekur des Kurortes
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Entlang der Hauptstraße befinden sich viele prächtige Bauten im Stil der Gründerzeit von Marienbad. Hier befinden sich auch die meisten Restaurants, Souvenirgeschäfte und Hotels der Stadt zu finden. Eine Sehenswürdigkeit der Stadt ist sicherlich die russisch-orthodoxe Kirche aus dem Jahre 1902, der Friedensplatz und die 120m lange Kolonnade, welche im Jahre 1889 erbaut wurde, das Goethehaus in welchem sich das Städtische Museum befindet und im Stilmix aus Neobarock und Neorenaissance erbaute Neubad.
Die Singende Fontäne in Marienbad
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Die Singende Fontäne ist eine Marienbader Besonderheit. Das runde Becken mit einem Durchmesser von 18 Metern trägt in der Mitte einer flachen Schale eine steinerne stilisierte Blütenskulptur, deren Mittelteil aus hochglanzpoliertem, rostfreiem Stahl besteht. Die Fontäne hat zehn Grunddüsensysteme mit mehr als zweihundertfünfzig Düsen. Der mittlere Strahl reicht in eine Höhe bis zu 6 Meter. Es erklingen Auszüge aus Werken klassischer Komponisten wie F. Chopin, W.A.Mozart, J.S.Bach, Ch. Gounod, B. Smetana, A. Dvorák, aber auch Stücke moderner Komponisten. Das erste Mal ertönte die Fontäne am 30. April 1986.
Die Fontäne ist vom 1. Mai bis 31.Oktober in Betrieb. Es wird jeden Tag gespielt, zu jeder ungeraden Stunde. Um 21 und 22 Uhr wird der Brunnen zusätzlich beleuchtet.
Sehenswürdigkeiten der Umgebung
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Zu den Sehenswürdigkeiten der Umgebung zählen unter anderem der ehemalige Kurort Lázné Kynzvárt mit seinen alten Kurhäusern, das naturgeschützte Torfmoor, und das Kloster Teplá, welches im Jahre 1193 gegründet wurde und über eine Bibliothek mit rund 100.000 Bänden verfügt.
Kuren & Wellness
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Die medizinische Betreuung hat in Mariánské Lázne (Marienbad) eine lange Tradition. Ursprünglich sprachen die Ärzte die Patienten direkt auf der Kurkolonnade an, heute finden Sie die erfahrenen Kurärzte - Balneologen - direkt in den Kuranstalten. Am Anfang der Kurbehandlung steht die Eingangsuntersuchung, bei der der Arzt das Behandlungsprogramm individuell mit dem Kurgast bespricht. Typische Kuranwendungen in Marienbad sind unter anderem: Mineralbäder, Gasbäder und Gasinjektionen.
Mineralquellen & Trinkkuren
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Die Mineralquellen werden für Trinkkuren, Inhalation und Mineralbäder verwendet. Das Heilwasser der Quellen ist Blutdruck senkend und verbessert die Tätigkeit von Herz und Nieren und fördert die Durchblutung von Gehirn.
Die Heilquellen des Kurortes
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In Marienbad sprudeln mehr als vierzig Heilquellen. Namentlich zum ersten mal erwähnt wurden 1766 von Johann Josef Zauschner unter anderem folgene Quellen: Der Ambrosiusbrunnen nach dem Tepler Abt Ambrosius.
Kreuzbrunnen
Der Kreuzbrunnen benannt nach einem ausgezimmerten Kreuz, das neben dem Brunnen stand.
Rudolfbrunnen
Der Rudolfbrunnen nach dem Kronprinzen und Thronfolger von Franz Josef I. – Rudolf.


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