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Freie Radikale

Wie entstehen "Freie Radikale" und was bewirken sie?

Jeden Tag werden die 63 Billionen Zellen unseres Körpers von instabilen Molekülen bombardiert, diese nennt man "freie Radikale". Diese freien Radikale befinden sich praktisch überall, in der Luft, der Nahrung und im Wasser.
Freie Radikale können die Zellen schädigen und den Alterungsprozess beschleunigen. Je effizienter man seine Zellen also beschützt, desto gesünder werden diese. Davon wiederum hängt Ihr Wohlbefinden ab!
Freie Radikale entstehen durch Stoffwechselvorgänge im Körper:
In unseren Zellen finden mit Hilfe von Sauerstoff wichtige Stoffwechselvorgänge statt. Es entsteht Energie in Form von Wärme. Als Abfallprodukt dieser „Verbrennungsvorgänge“ entstehen diverse Abfallprodukte, die über den Blutkreislauf zur Niere und zur Leber als den großen Entgiftungsorganen transportiert werden. Dort wird, was für den Körper weiter verwendbar ist, recycelt, und der Rest wird dann hauptsächlich über Urin oder Stuhl ausgeschieden.
Einer dieser Nebenprodukte, die bei der Wärmeproduktion in den Zellen entstehen sind die sogenannten „Freien Radikale“ oder auch reaktive Sauerstoffspezies (ROS). Diesen Molekülen fehlt chemisch gesehen ein Elektron. Um diesen Mangel auszugleichen, rauben sie anderen Molekülen ein Molekül, was dann zu einer Kettenreaktion führt. Denn die so beraubten Moleküle werden ebenfalls zu freien Radikalen.
In erhöhten Konzentrationen, können freie Radikale wichtige Stoffwechselproteine angreifen und sogar Zellmembranen und im schlimmsten Fall sogar die DNS unserer Erbsubstanz schädigen.
Freie Radikale sind nicht immer schädlich. Neuere Forschungen deuten darauf hin, dass sie durchaus eine wichtige Rolle spielen in der körpereigenen Abwehr. In der Krebstherapie wird sogar bei einigen Arten von Krebs, die Entstehung von freien Radikalen gefördert, weil diese helfen die Krebszellen zu zerstören.
Der Körper hat natürlich auch Regulationsmechanismen entwickelt, um die freien Radikale im Zaun zu halten. Hierfür sind hauptsächlich die Antioxidantien zuständig.
Oxidativer Stress:
Ein massiver Überschuss an Sauerstoffradikalen, ohne genügend Antioxidantien, nennt man auch oxidativen Stress.

Oxidativer Stress tritt zum Beispiel auf bei:
akuten und chronischen Erkrankungen
Permanenten Stress
Extreme Hitze
UV Strahlung
Röntgen- und andre ionisierende Strahlen
Rauchen
Überwiegende Ernährung mit Fertigprodukten und Designer Food
Gesunde Ernährung mit viel Vitamin C, E, Beta-Carotin, Omega3 Fettsäuren
Bei einer gesunden, vorwiegend vollwertigen lakto-vegetablen Ernährung, mit viel frischem Obst und Gemüse, verfügt der Körper über ausreichend Antioxidantien. Freie Radikale können dann nicht überhand nehmen.
Bekannte antioxidativ wirkende Substanzen, sind Vitamin C, Vitamin E, Beta-Carotin, Omega3 Fettsäuren.
Früchte mit einem hohem Anteil von Antioxidantien:
Tropische Früchte mit einem hohen Anteil an antioxidativ wirkenden Bestandteilen sind:
Klassische Zitrusfrüchte, unter anderem Papaya, Ananas und auch Mangosteen.
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